Das Studium

Das englischsprachige Masterstudium Botanik wurde im Wintersemester 2013 eingerichtet. Die Zulassung zu diesem Masterstudium setzt den Abschluss eines fachlich nahe stehenden Bachelorstudiums (oder eines äquivalenten Studiums) an einer Universität oder Hochschule im In- und Ausland voraus (weitere Details gibt es hier).

Das Masterstudium Botanik umfasst vier Semester. In einer gemeinsamen einsemestrigen Aufbauphase (30 ECTS-Punkte) werden die Grundlagen botanischer Forschung (aus den Bereichen Systematik und Evolution, Strukturbiologie, Molekular- und Systembiologie) vermittelt. In weiteren Modulen (insgesamt 30 ECTS-Punkte) erhalten Studierende eine vertiefende Ausbildung in einer Auswahl verschiedenster in der Botanik verwendeter Methoden und Techniken (z. B. Mikroskopie, genomische und metabolomische Techniken, bioinformatisch-statistische Datenauswertung) sowie in der Durchführung wissenschaftlicher Forschung im Rahmen kleiner Forschungsprojekte, welche schon im Zusammenhang mit dem geplanten Thema der Masterarbeit stehen können. Aus einem Pool an Spezialkursen, Übungen und Freilandlehrveranstaltungen werden solche gewählt (im Ausmaß von insgesamt 30 ECTS-Punkten), die im Hinblick auf die Masterarbeit (30 ECTS) sinnvoll sind und/oder durch Aneignung und Vertiefung fachbezogener und allgemeiner Kompetenzen (z. B. naturwissenschaftliche Methoden aus nicht-botanischen Bereichen, Projektorganisation, Sprachkompetenz) das Profil des Studierenden schärfen und solcherart zu besseren Berufschancen beitragen.

Weitere Details zum Aufbau des Masterstudiums Botanik gibt es hier. Durch das Kursangebot des Mastersstudiums Botanik blättern kannst Du im elektronischen Vorlesungsverzeichnis u:find

Studierende sagen ...

"Im Masterstudium Botanik der Universität Wien habe ich eine Reihe interessanter Kurse zu unterschiedlichsten Themen gefunden, Forschung, die mir hilft, unsere faszinierende Welt besser zu verstehen, sowie hilfsbereite Professoren, die mich fordern und ermuntern. Ich liebe es!"

Norma Rivera

"Die Vorstellung von einem Botaniker ist oft die eines alten Mannes, der mit der Lupe am Boden herumkriecht und Pflanzen beobachtet. In Wirklichkeit sind Botaniker aber am Puls der Zeit! Im Studium lernen wir die Anwendung modernster Methoden, wie etwa zytogenetische und molekulare Techniken zusammen mit Sequenziermethoden der nächsten Generation, und kombinieren diese mit traditionellen Methoden, wie etwa verschiedenste Mikroskopiertechniken, um die Molekularbiologie, Evolution und Ökologie von Pflanzen zu untersuchen. Unsere Professoren ermuntern uns, praktische Erfahrungen mit diesen Techniken zu sammeln, und auf diese Art bekommen wir in kleinen Gruppen die beste Unterstützung und Anleitung von Experten in ihrem Gebiet. Trotz moderner Techniken und Laborarbeit verlieren wir aber nie die Natur aus den Augen und wir arbeiten auch noch immer mit der Lupe, um Geländeerfahrung in verschiedensten Regionen, von der Küste bis zu den Gipfeln, zu bekommen – das ist es, was ich am Botanikstudium am meisten schätze."

Lukas Grossfurthner